»Wir brauchen jetzt einen Generationswechsel«

Manuel Muja, Fraktionschef der Grünen in der Bezirksversammlung, will im Wahlkreis 18 für Hamburg-Mitte in den Deutschen Bundestag einziehen

Sie haben sich mit 20 Jahren direkt nach dem Abitur, nicht eingezogen zur Bundeswehr und ohne Freiwilligenjahr gleich ins Studium der Politikwissenschaft gestürzt. Warum?

Weil ich wusste, was ich wollte. Mir war früh klar, dass ich politische Wissenschaft studieren wollte, weil mich schon früh in der Schule gesellschaftliche Themen und demokratische Strukturen – wie funktionieren Staat und Gesellschaft – interessiert haben. Dass es dann hauptberuflich politische Arbeit und ein Politikerweg geworden sind, war zu Beginn nicht klar.

Was hat Sie denn inhaltlich politisiert und Sie früh in die Grüne Jugend eintreten lassen?

Ich wollte einfach schon früh verstehen, was, warum und wie passiert, wenn ich zum Beispiel Nachrichten geschaut habe. Darüber habe ich geschichtliches Interesse entwickelt, um politische Hintergründe zu begreifen. Außerdem hat mich die Schulzeit politisiert. Ich habe ich mich damals gegen Nazi-Gruppen in Bergedorf und den Vier- und Marschlanden engagiert und in der Oberstufe wurde ich dann Schulsprecher und habe mich in Schulpolitik eingearbeitet. Da bin ich mit den Jusos und der Grünen Jugend in Kontakt gekommen und, weil ich meine Vorstellung dort am umfassendsten wiedergefunden habe, bei den Grünen gelandet. In der ökologischen Ecke und mit der klaren Pro-Europapolitik habe ich mich wohler gefühlt.

Um Europa steht es gerade nicht so gut?

Den vollständigen Text findet ihr auf Hafencityzeitung.com